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Haseloff am Holocaust-Gedenktag: Bessere Zukunft gestalten

27.01.2020 - Magdeburg (dpa/sa) - 75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz ist am Montag in vielen Orten Sachsen-Anhalts der Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. Am Magdeburger Mahnmal für die Opfer des KZ-Außenlagers Magda legten Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, Ministerpräsident Reiner Haseloff und Oberbürgermeister Lutz Trümper am Vormittag Kränze nieder. «Nur wenn wir uns diese Vergangenheit vergegenwärtigen, haben wir die Chance, eine bessere Zukunft zu gestalten», sagte Ministerpräsident Haseloff laut Staatskanzlei.

  • Schleife mit der Aufschrift «In mahnendem Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers Magda Landeshauptstadt Magdeburg». Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schleife mit der Aufschrift «In mahnendem Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers Magda Landeshauptstadt Magdeburg». Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am Holocaust-Gedenktag wird weltweit an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz. Das Lager steht symbolhaft für den NS-Völkermord an Millionen Menschen. Seit 1996 wird auf Anregung des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog an diesem Tag in Deutschland der Opfer gedacht.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Cornelia Lüddemann, erklärte: «Erschrecken darf uns nicht lähmen. Erschrecken muss Ansporn sein, mehr zu tun für Vielfalt, Solidarität, Weltoffenheit.» Nach einer Gedenkveranstaltung im Landtag enthüllte Parlamentspräsidentin Brakebusch am Mittag eine Gedenktafel. Sie erinnert an 87 gewählte Abgeordnete aus der Region des heutigen Sachsen-Anhalts, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden.

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