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Himmelsscheibe bis Rosetta: Arche Nebra mit neuer Schau

02.10.2020 - Historische Einblicke in die Welt der Astronomie bietet die neue Sonderausstellung im Besucherzentrum Arche Nebra. Gezeigt werden Originale und Repliken aus 4000 Jahren.

  • Blick auf das Besucherzentrum «Arche Nebra». Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf das Besucherzentrum «Arche Nebra». Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Was wussten die Menschen von den Dingen außerhalb der Erde? Diese Frage veranschaulicht die neue Sonderausstellung «Sternensucher - Von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission». Die Ausstellung ist vom 3. Oktober 2020 bis 30. September 2021 zu sehen. Gezeigt werden 21 Exponate von neun Leihgebern. Neben originalen Stücken sind es Repliken und moderne Nachbauten nach antiken oder mittelalterlichen Beschreibungen.

Ausgestellt werden unter anderem originale altägyptische Götterfiguren und Amulette und als Nachbildungen zwei rund 3500 Jahre Radnadeln. Ein originales Spiegelteleskop von 1745 ist ebenso zu sehen, wie das 1:1 Modell des Landers «Philae». Das Gerät war mit der Raumsonde «Rosetta» seit dem 2. März 2004 zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko unterwegs. Am 12. November 2014 landete «Philae» als erste Raumsonde weich auf einem Kometen.

Am Anfang der mehr als 4000 Jahre andauernden Geschichte der Himmelsbeobachtung steht die Himmelsscheibe von Nebra. Damals verbanden die Menschen mit ihren Beobachtungen auch Rituale, weil sie glaubten, der Himmel beeinflusse ihre Geschicke.

Im Foyer der Arche Nebra können die Besucher mittels einer Handy-App durch ein virtuelles Teleskop den aktuellen Sternenhimmel über der Arche Nebra betrachten.

Das Besucherzentrum Arche Nebra wurde 2007 in der Nähe des Fundorts der «Himmelsscheibe von Nebra» eröffnet. Im Jahr 2002 wurde die Himmelsscheibe in der Schweiz sichergestellt. Zwei Raubgräber hatten den Schatz 1999 auf dem Mittelberg (Burgenlandkreis) ausgegraben. Das Original steht im Landesmuseum Halle.

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