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Landesverwaltungsamt: Förderliste von A14 bis Digitalpakt

10.01.2020 - Ob für den Städte- und Wohnungsbau, Schulen oder für den Bau von Autobahnen: Bund, Land und Europäische Union helfen mit Fördermitteln. Das Landesverwaltungsamt hat dabei ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, denn es geht um viel Geld.

  • Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. Foto: Jens Wolf/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. Foto: Jens Wolf/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Halle (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Landesverwaltungsamt hat 2019 gut eine halbe Milliarde Euro Fördermittel von Bund, Land und EU genehmigt. Das waren 35 Millionen Euro mehr als 2018. Mit den 533 Millionen Euro im vergangenen Jahr seien wichtige Vorhaben und Investitionen auf den Weg gebracht worden, sagte der Präsident der Behörde, Thomas Pleye, am Freitag in Halle.

Dazu gehörten Projekte in Städten und Gemeinden, Hilfen bei der Sanierung und Ausstattung von Schulen, für Familien, Kultur und Sport, den Denkmal- und Naturschutz sowie Hochwasserhilfen. Das Landesverwaltungsamt mit rund 1500 Mitarbeitern hat 35 Referate mit unterschiedlichsten Aufgaben, die 2020 anstehen. Zwei Projekte seien hier beispielhaft genannt:

NORDVERLÄNGERUNG A14: Zu diesem Projekt sind laut Pleye im Landesverwaltungsamt noch die letzten zwei - von ehemals acht - Planfeststellungsverfahren in Arbeit. Ihr Ziel ist es, noch in diesem Jahr die rechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau der A14 zu schaffen. Die beiden Verfahren betreffen rund 11,5 Kilometer zwischen Dahlenwarsleben und Wolmirstedt/B189 sowie rund 16,8 Kilometer zwischen Osterburg und Seehausen-Nord.

Die 155 Kilometer lange geplante Nordverlängerung der A14 von Magdeburg nach Schwerin betrifft drei Bundesländer: Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums das größte Bundesfernstraßenprojekt in den östlichen Bundesländern.

DIGITALPAKT SCHULE: Das Programm wurde zwischen dem Bund und den Ländern 2019 vereinbart. Für Sachsen-Anhalt stehen daraus laut Pleye rund 137,6 Millionen Euro zur Verfügung. Schulträger müssen bei der Beantragung der Mittel - über das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerfortbildung - ein Konzept vorlegen, was sie mit dem Geld machen wollen.

Mit Hilfe der Fördermittel aus dem Digitalpakt können den Angaben nach vor allem Anzeige- und Interaktionsgeräte, digitale Arbeitsgeräte, schulgebundene Laptops, Notebooks und Tablets als mobile Endgeräte angeschafft werden. Zuvor müssten allerdings konkrete Konzepte erarbeitet werden, wie man die Geräte pädagogisch nutzen will, betonte Pleye. Bis zum 30. Juni 2021 könnten Anträge gestellt werden. Bisher liege noch keiner vor.

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