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Lehrergewerkschaft will mehr Zeit für Gemeinschaftsschulen

17.09.2019 - Magdeburg (dpa/sa) - Die Lehrergewerkschaft GEW will mehr Planungssicherheit für Eltern und Schüler der Gemeinschaftsschulen. «Eltern, Schüler und Lehrkräfte werden hier ohne Not verunsichert und die Bemühungen einer ganzen Schulform torpediert», sagte die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt Eva Gerth. Hintergrund sind Medienberichte über ein mögliches Ende von Oberstufen an Gemeinschaftsschulen.

  • Eva Gerth, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen-Anhalt. Foto: Jens Kalaene/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eva Gerth, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen-Anhalt. Foto: Jens Kalaene/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwei Gemeinschaftsschulen hatten dieses Jahr erstmals eine eigene Oberstufe eingerichtet. Jedoch sei die Mindestschüleranzahl von 50 um zwei sowie sechs Schüler unterschritten worden, berichtet die «Magdeburger Volksstimme» mit Verweis auf einen Brief von Landesbildungsminister Marco Tullner (CDU). Ein Sprecher bezeichnete Schließungspläne wegen dieser Unterschreitung in dem Bericht als Spekulation.

Gemeinschaftsschulen sind seit 2013 möglich. Die neue Schulform wurde unter dem damaligen SPD-Kultusminister Stephan Dorgerloh eingeführt. Die Idee: Alle Schüler lernen bis zur achten Klasse zusammen, erst danach trennen sich die Zweige je nach angestrebtem Abschluss. Eine Gemeinschaftsschule ermöglicht alle Arten von Abschlüssen vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur.

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