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Museum hofft auf viele Besucher bei DDR-Militärwaffen-Schau

04.09.2020 - Das Waffenmuseum in Suhl erwartet zu einer neuen Sonderausstellung über DDR-Militärwaffen viel Resonanz. Er rechne mit etwa 50 000 Besuchern für die ab Freitag geöffnete Ausstellung, sagte der Leiter des Museums, Peter Arfmann, der Deutschen Presse-Agentur. Das Interesse sei schon jetzt vergleichsweise hoch. So sei die 300 Exemplare umfassende erste Auflage eines Begleitbandes schon fast komplett vergriffen - noch ehe die Sonderausstellung überhaupt begonnen hatte. Auch bei den Zugriffen auf die Webseite des Thüringer Waffenmuseums zeige sich, dass viele Besucher gezielt nach der Sonderausstellung suchen würden.

  • Waffenmuseum Suhl steht am Eingang des Hauses. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Waffenmuseum Suhl steht am Eingang des Hauses. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Schau «Von der Kalaschnikow zur Wieger, Militärwaffenproduktion in der DDR» soll bis Ende 2021 gehen. Sie erzählt die Geschichte der Wieger-Gewehrfamilie. Diese Waffen waren in den 1980er Jahren im VEB Geräte und Werkzeugbau Wiesa im Erzgebirge als Weiterentwicklung des berühmten Kalaschnikow-Gewehrs gebaut worden. Betriebe aus verschiedenen DDR-Regionen lieferten Teile dafür nach Wiesa. Die DDR konnte so Exportbeschränkungen umgehen, die es für Gewehre vom Typ Kalaschnikow gab, die dort als sowjetische Lizenzbauten gefertigt worden waren.

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