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Nach Halle-Attentat: Prozessort hängt auch von Anklage ab

11.12.2019 - Naumburg (dpa/sa) - Wo dem Attentäter von Halle der Prozess gemacht wird, entscheidet sich laut Gericht mit dem Eingang der Anklage. Derzeit stünden etwa das Justizzentrum in Halle und das Landgericht in Magdeburg zur Auswahl, sagte Henning Haberland, Sprecher des Oberlandgerichts Naumburg, am Mittwoch. Zuvor hatte die «Magdeburger Volksstimme» über die Reservierung eines Saals in der Landeshauptstadt berichtet.

  • Blumen und Kerzen stehen neben der Tür zur Synagoge, vier Tage nach dem Anschlag auf die Gemeinde. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blumen und Kerzen stehen neben der Tür zur Synagoge, vier Tage nach dem Anschlag auf die Gemeinde. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der schwer bewaffnete Rechtsterrorist Stephan B. hatte am 9. Oktober versucht, in einer Synagoge ein Massaker anzurichten. Er scheiterte an einer verschlossenen Tür und erschoss vor dem Gotteshaus eine zufällig vorbeilaufende Frau und kurz darauf einen Mann in dem nahen Dönerladen.

Haberland betonte: «Die Entscheidung ist noch nicht gefallen.» Ausschlaggebend sei etwa, inwiefern die mehr als 50 Menschen, die zum Zeitpunkt des Angriffs in der Synagoge waren, als Nebenkläger in Frage kämen. Dies werde auch entscheidend davon abhängen, wie die Anklage der Bundesanwaltschaft konkret aussehe.

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