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NordLB: Keine Entscheidung bei Sondersitzung des Kabinetts

22.02.2019 - Magdeburg (dpa/sa) - Ohne eine Entscheidung ist eine Sondersitzung des Kabinetts zu möglichen Hilfen für die angeschlagene Norddeutsche Landesbank (NordLB) zu Ende gegangen. «Das Kabinett hat sich von allen Beteiligten umfassend informieren lassen. Mögliche Handlungsoptionen sind erörtert worden», teilte Sachsen-Anhalts Regierungssprecher Matthias Schuppe am Freitag im Anschluss mit. Das Thema werde in enger Abstimmung mit dem Landtag in der regulären Kabinettssitzung am kommenden Dienstag weiter behandelt. An dem Treffen hatten Vertreter von NordLB und Sparkassen sowie die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen teilgenommen.

  • Der Schriftzug am Stammsitz der «Nord/LB Landesbank für Sachsen-Anhalt». Foto: Jens Wolf/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug am Stammsitz der «Nord/LB Landesbank für Sachsen-Anhalt». Foto: Jens Wolf/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schon bei der regulären Kabinettssitzung am vergangenen Dienstag hatte Finanzminister André Schröder (CDU) einen Plan vorgestellt, um 198 Millionen Euro zu einem 3,5 Milliarden Euro schweren öffentlich-rechtlichen Rettungspaket beizusteuern. Demnach soll eine Finanzierungsgesellschaft gegründet werden, die entsprechende Kredite aufnimmt. Eine Entscheidung darüber steht noch aus.

Die NordLB mit rund 6000 Mitarbeitern verzeichnet wegen des schwierigen Geschäfts mit Schiffskrediten Milliardenverluste und braucht wegen höherer Anforderungen mehr Eigenkapital. Sachsen-Anhalt trägt an der Bank einen Anteil von sechs Prozent, Haupteigentümer ist Niedersachsen, außerdem sind zahlreiche Sparkassen beteiligt. Für Sachsen-Anhalt hängt an der NordLB auch die Investitionsbank, ein landeseigenes Förderinstitut mit knapp 360 Mitarbeitern.

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