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Obstbauern erwarten rund 500 Tonnen weniger Kirschen

25.06.2020 - Die Obstbauern in Sachsen-Anhalt erwarten bei der diesjährigen Süßkirschernte lediglich 1500 Tonnen der roten Früchte. In der vorangegangenen Saison seien es noch 2040 Tonnen gewesen, berichtete Uwe Jentzsch, Geschäftsführer des Landesverbandes «Sächsisches Obst» am Donnerstag beim offiziellen Beginn der Ernte in Beesenstedt, einem Teil der Einheitsgemeinde Salzatal (Saalekreis). Der Verband vertritt auch die Betriebe in Sachsen-Anhalt. Als Grund für den erwarteten Rückgang der Erntemenge nannte Jentzsch Frost, der zur Blütezeit der Kirschbäume eingetreten sei und durch den Knospen erfroren.

  • Ein Obstbauer hält reife Kirschen in der Hand. Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Obstbauer hält reife Kirschen in der Hand. Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Verbraucher müssen sich nach Angaben des Verbandsgeschäftsführers in diesem Jahr auf steigende Preise für die Kirschen einstellen. Er erklärte das damit, dass in Teilen Südeuropas Kirschen durch Wetterunbilden geschädigt und der Ertrag dezimiert worden sei. Zudem seien wegen der Corona-Pandemie geringere Importe zu erwarten, weil es Probleme beim Transport gebe und auch die Exportländer nicht über die sonst übliche Zahl auf Erntekräfte verfügen konnten.

Für die Obstbauern in Sachsen-Anhalt forderte Jentzsch eine Verbesserung der Corona-Hilfen. Er verwies dabei auf die Förderung in Niedersachsen als einen bedeutenden Konkurrenten für den Obstbau in Sachsen-Anhalt. Dort werde ein Zuschuss von 150 Euro für Erntehelfer bezahlt, um die höheren Kosten durch Corona-Auflagen zu kompensieren.

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