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Präsident Liebig sieht Landeskirche Anhalts «in Bewegung»

19.09.2020 - Die kleine Evangelische Landeskirche Anhalts kämpft mit sinkenden Mitgliederzahlen. Der strukturelle Wandel ist in vollem Gange. Der wiedergewählte Kirchenpräsident sieht die Kirche zukunftsfähig.

  • Joachim Liebig, Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Joachim Liebig, Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Zukunftsfähigkeit der nach Mitgliederzahl kleinsten Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland ist nach Auffassung ihres alten und neuen Kirchenpräsidenten gesichert. «Der eingeschlagene Weg ist nicht einfach, aber wir sind in Bewegung und wir haben ein Ziel: die Funktionalität der Gemeinde, Dienste und Werke nicht außer Acht zu lassen, Finanzzwänge zu beachten und auch neue Möglichkeiten zu finden, um die Menschen zu erreichen», sagte Joachim Liebig am Samstag nach seiner Wiederwahl bei der Tagung der anhaltischen Landessynode in Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld). Die dritte Amtszeit des 62-Jährigen als Leitender Geistlicher der Evangelischen Landeskirche Anhalts dauert sechs Jahre.

Liebig ist seit 2009 Kirchenpräsident der Landeskirche und war schon 2014 wiedergewählt worden. Er habe ohne Gegenkandidaten 34 von 36 Stimmen erhalten, sagte Kirchensprecher Johannes Killyen. Es habe eine Gegenstimme und eine Enthaltung gegeben. Seit dem Amtsantritt Liebigs ist die Anhaltische Landeskirche nach eigenen Angaben von 48 600 auf inzwischen 29 300 Mitglieder geschrumpft.

Der gebürtige Hildesheimer (Niedersachsen) wolle den 2015 begonnenen strukturellen Wandel der kleinen Landeskirche fortsetzen. «Die Synode hat mir durch dieses Votum das Mandat erteilt, diesen Weg weiterzugehen», sagte Liebig. Er setze auf eine engere Zusammenarbeit von kirchlichen Mitarbeitenden verschiedener Professionen in regionalen Arbeitsgemeinschaften. Bisher gebe es acht Gemeindliche Arbeitsgemeinschaften und ihnen zugeordnete Mitarbeiterverbünde, bis 2025 sollen es 20 sein. Der Prozess der Umgestaltung werde also noch einmal Tempo aufnehmen, sagte Liebig.

Für das bevorstehende Weihnachtsfest sieht Liebig mit Blick auf die coronabedingten Einschränkungen größere Veranstaltungen auch unter freiem Himmel, etwa Gottesdienste und Krippenspiele. Erste Planungen dazu seien in der Landeskirche bereits angelaufen, sagte er.

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