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Rund 42,5 Millionen Euro Dürrehilfe für die Bauern

19.08.2019 - Berlin (dpa) - Nach der langen Dürre in vielen Regionen Deutschlands im vergangenen Jahr haben Betriebe in Sachsen-Anhalt rund 42,5 Millionen Euro staatliche Nothilfe erhalten. Das teilte das Bundesagrarministerium am Montag mit. Das ist bundesweit die zweithöchste Einzelsumme aus dem Bund-Länder-Programm (Stand 31. Juli). Nur in Brandenburg wurde der Betrag mit 69,7 Millionen Euro übertroffen. Mecklenburg-Vorpommern liegt auf Platz drei (36,5 Millionen). Deutschlandweit waren es insgesamt 228 Millionen. Auszahlungen sind noch bis 31. August möglich.

  • Ein Mähdrescher erntet ein Kornfeld ab. Foto: Christophe Gateau © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mähdrescher erntet ein Kornfeld ab. Foto: Christophe Gateau © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bund und Länder hatten angesichts der extremen Trockenheit vor einem Jahr Hilfen von jeweils bis zu 170 Millionen Euro zugesagt. Schwelle für die Unterstützung ist, dass Betriebe in der Existenz gefährdet sind. Gerechnet worden war mit bis zu 10 000 betroffenen Höfen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte die Ernteschäden am 22. August 2018 als Ereignis «nationalen Ausmaßes» eingestuft - und erstmals seit 2003 wieder Bundeshilfen wegen einer Dürre zugesagt. Kein Interesse an Hilfsprogrammen hatten Rheinland-Pfalz und das Saarland angemeldet.

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