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Wahltag: Kreistage, Stadträte, Europaparlament

26.05.2019 - Wer sitzt künftig für Sachsen-Anhalt im Europäischen Parlament? Wie verändern sich die politischen Kräfteverhältnisse in den kommunalen Gremien? Antworten darauf geben am Sonntag die Wähler.

  • Europawahl. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Europawahl. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Magdeburg (dpa/sa) - Rund 1,88 Millionen Sachsen-Anhalter sind am Sonntag zu den Europa- und Kommunalwahlen aufgerufen. Neben den elf Kreistagen und drei Stadträten der kreisfreien Städte Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau werden Gemeinde- und Ortschaftsräte neu gewählt. Insgesamt sind es rund 1000 kommunale Gremien. Hinzu kommen die Wahlen zum Europäischen Parlament in Straßburg. Die Wahllokale haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Bei den Kommunalwahlen treten nach Angaben der Landeswahlleitung mehr als 14 000 Kandidaten für Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte an. Die größte Gruppe stellen dabei parteiunabhängige Wählergruppen mit insgesamt 4864 Kandidaten. Die CDU schickt 3100 Bewerber ins Rennen, gefolgt von der SPD mit 1864 und der Linken mit 1523 Kandidaten. Für die FDP treten 1031 Bewerber an, bei der AfD sind es 659 und für die Grünen 630. 236 Kandidaten sind Einzelbewerber.

Bei der Europawahl haben die Sachsen-Anhalt die Auswahl zwischen 40 Parteien und politischen Vereinigungen. Neben den in Landtag und Bundestag vertretenen Parteien CDU, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD sind darunter zum Beispiel die Piratenpartei, die Familien-Partei und die Feministische Partei.

Aus Sachsen-Anhalt sitzen derzeit zwei Vertreter im Straßburger Parlament - Sven Schulze für die CDU und Arne Lietz für die SPD. Während für Schulze die Chancen auf einen Wiedereinzug wegen eines aussichtsreichen Listenplatz gut stehen, muss Lietz mit Listenplatz 24 zittern.

Zahlreiche Wähler nutzten vorab die Möglichkeit zur Briefwahl. Die Landeswahlleitung rechnet damit, dass der Anteil der Briefwähler im Vergleich zu vergangenen Wahlen weiter steigt. Beispiel Magdeburg: Bereits zehn Tage vor der Wahl wurden mehr als 20 000 Briefwahlunterlagen ausgegeben. Bei der Wahl vor fünf Jahren waren es insgesamt nur 17 500.

Politikwissenschaftler rechnen vor allem wegen der kontroversen europäischen Diskussionen, beispielsweise um den Brexit, mit einer steigenden Wahlbeteiligung. Bei der Europa- und Kommunalwahlen vor fünf Jahren gaben jeweils 43 Prozent der Wähler in Sachsen-Anhalt ihre Stimme ab. Mit Zwischenergebnissen zur Europawahl wird ab 19 Uhr gerechnet, zu den Kommunalwahlen ab 20 Uhr. Rund 20 000 Wahlhelfer sind an der Auszählung der Stimmen beteiligt.

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