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Sitta verzichtet auf Spitzenkandidatur zur Landtagswahl

02.03.2020 - Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die Bundestagswahl liegen kommendes Jahr sehr eng beieinander. FDP-Chef Frank Sitta trat zuletzt für beide Wahlen als Spitzenkandidat an. Jetzt musste er entscheiden: Nochmal beides, Berlin - oder Magdeburg?

  • Frank Sitta (SPD) spricht im Landtag. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frank Sitta (SPD) spricht im Landtag. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sachsen-Anhalts FDP-Chef Frank Sitta verzichtet auf eine Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl kommenden Sommer. Stattdessen wolle er erneut für den Bundestag antreten, sagte Sitta der Deutschen Presse-Agentur. Nach jetzigem Stand wählt Sachsen-Anhalt am 6. Juni 2021 einen neuen Landtag. Die Bundestagswahl folgt kurz danach und ist für Herbst vorgesehen.

Sitta schlug dem FDP-Landesvorstand vor, seine Stellvertreterin Lydia Hüskens als Spitzenkandidatin für den Magdeburger Landtag ins Rennen zu schicken. «Sie ist für mich ohne Zweifel die versierteste Landespolitikerin der Freien Demokraten Sachsen-Anhalt.» Er halte es für sinnvoll, die Landespartei personell breiter aufzustellen.

Die 55-jährige Magdeburgerin nahm den Ball auf. «Ich bin bereit für eine Kandidatur und hoffe, dass meine Landespartei mich in diesem Wunsch unterstützt», sagte Hüskens am Montag. Ihr Ziel sei es, die FDP mit einer möglichst großen Fraktion zurück in den Landtag zu führen. Wichtigste Themen seien aus ihrer Sicht Bildung, Wirtschaft und eine positivere Grundstimmung im Land. Im Bildungsbereich müsse Sachsen-Anhalt von der Kita bis hin zur Hochschule weg von den Debatten um Strukturen und Geld, um über Inhalte und Qualität reden zu können, argumentierte Hüskens.

Bei der Landtagswahl 2016 hatten die Liberalen mit Spitzenkandidat Sitta den Wiedereinzug knapp verpasst. Bei der Bundestagswahl ein Jahr später war Sitta erneut Spitzenkandidat im Land und zog dank 7,8 Prozent der Zweitstimmen zusammen mit Marcus Faber in den Bundestag ein. Sitta hatte vor fünf Jahren als politischer Quereinsteiger die Führung der Landes-FDP übernommen. Der 41-Jährige lebt in Halle. Wer die Landeslisten der FDP für die nächsten Wahlen anführt, soll ein Parteitag im Sommer entscheiden.

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