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Trockenheit lässt Waldbrandgefahr weiter steigen

11.08.2020 - Die Trockenheit hat die Gefahr von Waldbränden in Sachsen-Anhalt weiter erhöht. Wie das Landeszentrum Wald auf seiner Internetseite am Dienstag mitteilte, gilt in vier Regionen die höchste Waldbrandstufe fünf. Das bedeutet unter anderem, dass die Wälder abseits der offiziellen Wege nicht mehr betreten werden dürfen. Betroffen sind vor allem Waldgebiete in den Landkreisen Stendal und Jerichower Land, die nördliche Börde und der Altmarkkreis Salzwedel.

  • Ein Schild mit der Aufschrift «Grillen nicht im Wald! Notruf 112» steht in einem Wald. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild mit der Aufschrift «Grillen nicht im Wald! Notruf 112» steht in einem Wald. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In allen anderen Regionen des Landes herrscht ebenfalls hohe Waldbrandgefahr, mit der Stufe vier von insgesamt fünf, wie das Landeszentrum mitteilte. In Sachsen-Anhalt hat es in den vergangenen Tagen und Wochen nur wenig und vereinzelt geregnet. Die Experten vom Landeszentrum Wald rechnen damit, dass am Mittwoch auch in der Region Wittenberg die höchste Waldbrandstufe gilt. Das betrifft den Angaben nach Teile der Dübener Heide, des Flämings und des Elsterlandes.

Mit den Waldbrandwarnstufen sind bestimmte Verhaltensregeln verbunden. Bei den Gefahrenstufen zwei bis fünf ist es unter anderem verboten, im Wald zu rauchen oder außerhalb der Grillplätze Feuer zu machen. Die Behörden gliedern Sachsen-Anhalt bei der Beurteilung der Waldbrandgefahr in 18 Regionen.

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