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Trockenheit und giftiges Wasser: Schlechtes Jahr für Fische

10.12.2019 - Kabelsketal (dpa/sa) - Die Fischereibetriebe rechnen in diesem Jahr mit einem schlechten Ertrag. Grund für die Prognose seien teils massive Probleme mit den Gewässern im Land, sagte ein Sprecher des Landesfischereiverbands in Kabelsketal (Saalekreis) der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem die hohen Temperaturen im Sommer machten vielen Fischern zu schaffen. Der überwiegend trockene Sommer habe Gewässer austrocknen lassen und zu Sauerstoffmangel geführt.

  • Tote Fische liegen in einem teilweise ausgetrockneten See. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tote Fische liegen in einem teilweise ausgetrockneten See. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ortsweise seien alle Fische verendetet. Aber auch die Zunahme von Fressfeinden - etwa dem Kormoran - oder Haverien mit giftigen Stoffen sorgten für Probleme. Genaue Zahlen zum erwarteten Ertrag konnten nicht genannt werden. Im Spätherbst beginnt das Abfischen. Der Dezember gilt als Hauptverzehrzeit für Fisch. Vor allem Karpfen, Forelle und Zander sind beliebt.

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