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Verdachtsfälle auf Coronaviren haben sich nicht bestätigt

29.01.2020 - Das Coronavirus breitet sich aus - nun gab es die ersten beiden Verdachtsfälle in Sachsen-Anhalt.

  • Eine Laborantin sortiert Proben. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Laborantin sortiert Proben. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Naumburg/Dessau-Roßlau/Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind die ersten Patienten mit Verdacht auf Coronavirus in Krankenhäuser gebracht worden. Am Mittwochabend gab es dann Entwarnung aus dem Sozialministerium: Die beiden Fälle hätten sich nach Angaben des Landesamtes für Verbraucherschutz nicht bestätigt. «Das hat die Behörde soeben mitgeteilt. Zu weiteren Einzelheiten kann das Landesamt für Verbraucherschutz morgen antworten», so das Ministerium in einer Mitteilung.

In Dessau-Roßlau meldete sich am Mittwoch ein 60 Jahre alter Mann selbst bei seinem Arzt und wurde in das Städtische Klinikum gebracht, wie ein Sprecher des Sozialministeriums am späten Nachmittag sagte. In Naumburg kam ein 34-Jähriger ins Krankenhaus. Laut Ministerium war er zuvor von einer Chinareise zurückgekehrt. Beide Männer wurden auf Isolierstationen gebracht. Von ihnen wurden Proben genommen, die vom Magdeburger Landesamt für Verbraucherschutz untersucht werden.

Das neuartige Coronavirus war zuerst in der chinesischen Stadt Wuhan bemerkt worden. Seitdem werden immer neue Verdachts- und Krankheitsfälle gemeldet. In Deutschland gibt es derzeit vier bestätigte Infektionen. Sie hatten sich bei einer Schulung ihres Arbeitgebers im oberbayerischen Gauting nahe München angesteckt. In China gab es am Mittwoch nach offiziellen Angaben 6100 Infektionen.

Sachsen-Anhalt ist nach Angaben des Sozialministeriums gut auf mögliche Corona-Infektionen eingestellt. Die Vorbereitungen und Abstimmungen zwischen den zuständigen liefen seit Tagen, sagte ein Sprecher. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rief dazu auf, wachsam zu sein. Grund für übertriebene Sorgen bestehe nicht.

Nach Einschätzung von Experten verläuft die Lungenkrankheit offenbar in den meisten Fällen mild, zum Teil sogar ohne jegliche Symptome wie trockenem Husten, Fieber und Atemnot.

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