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Vorbereitungen für Klimaprotest «laufen auf Hochtouren»

16.11.2019 - Halle/Magdeburg (dpa/sa) - Die Protestbewegung Fridays for Future mobilisiert mit Tausenden Flyern und weiterem Infomaterial für den nächsten globalen Aktionstag für mehr Klimagerechtigkeit. Am kommenden Freitag sollen wieder in Hunderten deutschen Städten Aktionen der Aktivisten stattfinden. Auf der offiziellen Homepage der Klimaschützer sind allein für Sachsen-Anhalt in acht Städten Veranstaltungen angekündigt worden.

  • Teilnehmer der Klima-Demonstration Fridays for Future halten Transparente hoch. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Teilnehmer der Klima-Demonstration Fridays for Future halten Transparente hoch. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren», sagte Peter von Lampe, Sprecher und Mitorganisator von Fridays for Future Halle. «Wir hängen überall Plakate auf, verteilen Flyer, schreiben Mails.» Um die 200 Plakate, 2000 Flyer, 2000 Sticker sind seinen Angaben zufolge bereits im Umlauf oder werden noch verteilt. Am kommenden Freitag sollen drei Demonstrationen in Halle stattfinden. Zwei starten zeitgleich um 12 Uhr und treffen sich zu einer gemeinsamen Abschlusskundgebung. Im Anschluss ist eine Fahrraddemo geplant.

Die Aktivisten aus Magdeburg planen einen Winter-Aktionsmarkt. «Unser Programm ist informativ und kreativ», sagte Leonie Szameitat, Sprecherin der Bewegung in Magdeburg. Zur Mobilisierung ihrer Anhänger seien 7000 Flyer, Tausende Aufkleber und 1000 Plakate bestellt worden. Vorgesehen seien unter anderem verschiedene Stände, mit Verpflegung, Infomaterial, Live-Musik sowie Redebeiträge wie Poetry Slams und klassische Reden.

Sowohl die Aktivisten aus Halle als auch Magdeburg kritisierten die Bundesregierung für das am Freitag in Berlin beschlossene Klimapaket. «Das Paket ist eine ziemliche Luftnummer, damit erreichen wir nicht das 1,5 Grad-Ziel. Wir brauchen konkretere Maßnahmen», sagte von Lempe. Seine Amtskollegin Szameitat schloss sich der Kritik an. Sie bezeichnete das Klimapaket als «No-Go». «Es ist mehr Wert auf Wirtschaftsverträglichkeit gelegt worden als auf Umweltschutz und Soziales.»

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