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Wenig Wasser: Einige Gewässer dürfen nicht angezapft werden

27.06.2019 - Der vergangene Sommer war zu trocken und schon wieder bleibt der Regen aus. Einige Landkreise ziehen daraus drastische Konsequenzen.

  • Der Arendsee. Foto: Nicole Jankowski/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Arendsee. Foto: Nicole Jankowski/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Salzwedel/Burg (dpa/sa) - Wegen sinkender Wasserstände dürfen die Gewässer in einigen Teilen Sachsen-Anhalts nicht mehr angezapft werden. Unter anderem gilt das ab sofort für den Landkreis Jerichower Land. Im Altmarkkreis Salzwedel sei es ab dem 11. Juli nicht mehr erlaubt, aus Bächen, Flüssen oder anderen oberirdischen Gewässern das kühle Nass zu holen, teilte die Verwaltung am Donnerstag mit. Die Verbote würden zunächst für eine unbestimmte Zeit gelten.

Viele kleinere Gewässer im Altmarkkreis Salzwedel seien bereits ausgetrocknet, sagte eine Sprecherin des Landkreises. Das könne gefährliche Auswirkungen auf die Natur haben. Pflanzen und Tiere - wie etwa die Bachmuschel - seien bedroht, hieß es. Derzeit liege der Grundwasserstand in der Region rund 50 Zentimeter unter dem langjährigen Mittel. Der größte natürliche See im Land - der Arendsee - sei 35 Zentimeter flacher als üblich. Das bedeute, dass rund 1,8 Kubikmeter Millionen Wasser fehlten.

Grund für die niedrigen Wasserstände sind mehrere, längere Trockenperioden seit dem vergangenen Jahr. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fiel 2018 im Norden des Landes verbreitet ein Drittel weniger Regen als üblich. Teilweise tropfte sogar nur die Hälfte des sonstiges Niederschlags auf die Böden.

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