«Stiftung Kampfmittelfreier Lebensraum» in Erfurt anerkannt

15.04.2021 Die neue «Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum» soll deutschlandweit Bomben, Sprengkörper, Waffen, Munition und andere explosive Stoffe und gefährliche Gegenständen orten, entschärfen und vernichten. Noch immer liege Weltkriegsmunition im Boden, «die Stiftung wird sich vorbildlich für das Gemeinwesen und das Lebensumfeld der Menschen einsetzen», sagte Innenminister Georg Maier (SPD) am Donnerstag bei der Anerkennung der Stiftung mit Sitz in Erfurt.

Georg Maier (SPD), Innenminister von Thüringen. Foto: Michael Reichel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit dem Stiftungsauftrag, der neben der Schaffung von kampfmittelfreiem Lebensraum auch eine professionelle Fortbildung in der Kampfmittelräumung als Kernaufgabe formuliert, übernehme man Verantwortung für die nachfolgenden Generationen, sagte der Sprecher des Stiftungskuratoriums, Günter Westrup. Dafür stellte der Stiftungsvorstand einen Millionenbetrag zur Verfügung.

Die «Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum» wurde von der Kampfmittelräumfirma Tauber errichtet und vom Thüringer Minister für Inneres und Kommunales anerkannt. Sie soll ihre Arbeit schnellstmöglich aufnehmen. Stiftungsvorstand Jan-Bernd Kappelhoff ist auch ist Geschäftsführer der Tauber Holding Germany GmbH.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Empfehlungen der Redaktion

Regional mecklenburg vorpommern

News Regional Mecklenburg-Vorpommern: EU soll beim Finden alter Munition in der Ostsee helfen

Regional niedersachsen & bremen

News Regional Niedersachsen & Bremen: Drei Weltkriegsbomben in Belm gesprengt und entschärft

Regional baden württemberg

News Regional Baden-Württemberg: Zollfahnder finden riesiges Waffenarsenal bei Jäger