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11,5 Millionen Euro für digitale Geräte an Schulen abgerufen

10.09.2020 - Nach langem Warten sind in Thüringen binnen zehn Tagen 11,5 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für die Anschaffung von Laptops und anderen Geräten bewilligt worden. Seit Veröffentlichung der entsprechenden Förderrichtlinie seien bis Donnerstag 52 Anträge von staatlichen und freien Schulträgern eingegangen und beschieden worden, erklärte ein Sprecher des Bildungsministeriums.

  • Ein Schüler errechnet eine Gleichung mit einem iPad im Matheunterricht. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbol © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schüler errechnet eine Gleichung mit einem iPad im Matheunterricht. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbol © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wegen der Corona-Krise hatte der Bund den Ländern über ein Sonderprogramm mehr Geld zur Verfügung gestellt, damit vor allem für benachteiligte Schüler Geräte für den digitalen Unterricht gekauft werden können. Inklusive des Eigenanteils von zehn Prozent können in Thüringen rund 14,7 Millionen Euro ausgegeben werden.

In der Vergangenheit hatte es Kritik an der Thüringer Landesregierung gegeben, weil über Wochen eine Förderrichtlinie fehlte, ohne die die Schulen keine Anträge einreichen konnten, um an das Geld zu kommen. Während etwa im Nachbarland Sachsen-Anhalt bereits Großbestellungen aufgegeben wurden, lagen in Thüringen noch gar keine Anträge vor.

Das Bildungsministerium dagegen argumentierte, dass die Schulträger frühzeitig eingebunden und damit vorbereitet wurden. «Die Zahlen können nach vorläufiger Beurteilung so gewertet werden, dass der übergroße Teil der Schulträger bereits in den Startlöchern stand und nun die Geräte schnellstmöglich beschaffen wird», erklärte der Sprecher.

Ausgezahlt werde das Geld an die Schulträger erst, wenn die Geräte angeschafft und abgerechnet wurden, hieß es. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) lobte die Schulträger für die zügig eingereichten Anträge. «So bin ich sehr zuversichtlich, dass wir, wie in der Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt geplant, die Mittel bis Jahresende ausgeben können», erklärte Holter.

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