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200 Menschen in Pflegeheim nach Corona-Ausbruch getestet

17.09.2020 - Nach einem Corona-Fall in einem Pflegeheim in Apolda (Kreis Weimarer Land) sind am Donnerstag etwa 220 Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung auf das Sars-CoV2-Virus getestet worden. Ergebnisse werden voraussichtlich für das Wochenende erwartet, hieß es vom Landratsamt. Die bei einem 84 Jahre alten Heimbewohner nachgewiesene Infektion steht den Angaben zufolge mit einer Busreise von Senioren nach Tschechien im Zusammenhang. In deren Folge waren die Corona-Fälle im Weimarer Land sprunghaft gestiegen. Eine Angehörige des infizierten Heimbewohners gehörte demnach zu der Gruppe, die am 1. September zurückgekehrt war. Die meisten der rund 30 Reisenden waren nach ihrer Rückkehr infiziert.

  • Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Angehörige hatte den betroffenen Heimbewohner unmittelbar danach besucht und war nach Angaben des Heimes seitdem mehrfach bei ihm. Die Einrichtung ist jetzt für Besucher geschlossen, der infizierte Mann sei in seinem Wohnbereich isoliert worden. In dem betroffenen Wohnbereich leben 30 alte Menschen.

Wegen des sprunghaften Anstiegs der Corona-Neuinfektionen sind nach einer am Mittwoch erlassenen Allgemeinverfügung des Landratsamtes im Weimarer Land bis einschließlich 4. Oktober Volksfeste untersagt, die Teilnehmerzahlen von privaten Feiern und Vereinsveranstaltungen wurden auf 30 in geschlossenen Räumen und auf 50 im Freien begrenzt. Im Weimarer Land sind nach zwei neuen Fällen seit Mittwoch insgesamt 42 Menschen aktuell an Covid-19 erkrankt, sechs Menschen liegen deswegen im Krankenhaus. Etwa 250 Menschen befinden sich in Quarantäne.

In Arnstadt (Ilm-Kreis), wo in dieser Woche eine Wohnstätte für Menschen mit Behinderung und eine angeschlossene Werkstatt nach einem Corona-Ausbruch geschlossen worden waren, nahmen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes seit Mittwoch 243 Abstriche. Innerhalb von 24 Stunden sind in dem Kreis acht Neuinfektionen erhöht. Derzeit gibt es dort 28 sogenannte aktive Corona-Fälle.

Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen meldete am Donnerstag einen Corona-Fall in einem Kindergarten in Steinbach-Hallenberg. Dort ist eine Erzieherin infiziert. Die Einrichtung wurde vorläufig geschlossen. Etwa 35 Menschen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Erzieherin gelten als Kontaktpersonen.

Landesweit wurden am Donnerstag 31 neue Infektionen gemeldet, die Zahl der Infizierten seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich damit auf 3865. In den vergangenen sieben Tagen hatte es 136 Neuinfektionen gegeben. 189 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

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