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AWO fordert einheitliche Besuchsregelungen für Pflegeheime

29.10.2020 - Angesichts der weiter um sich greifenden Corona-Pandemie fordert der AWO Landesverband Thüringen strikte und einheitliche Corona-Regeln für Pflegeeinrichtungen. Das gelte insbesondere für den Besucherverkehr, teilte der Landesverband am Donnerstag mit.

  • Das Logo Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist an einem Gebäude zu sehen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist an einem Gebäude zu sehen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bisher gelten laut AWO in den Pflegeeinrichtungen die sogenannten Ampel-Systeme der Landkreise. Das führe zu unübersichtlichen und zum Teil unpraktikablen Lösungen. So gebe es zum Beispiel Einrichtungen, die wegen ihrer Lage in einem Landkreis keine Besuchereinschränkungen vornehmen, in die aber viele Besucher aus benachbarten Risikogebieten kommen. «Corona kümmert sich nicht um Landkreisgrenzen», sagte Sabine Spittel, Grundsatzbereichsleiterin für Pflege, in Erfurt.

Konkret sollen laut AWO pro Tag und Bewohner zwei Besucher unter klaren Hygiene- und Abstandsvorgaben zu festen Besuchszeiten zugelassen werden. Die Besuchszeit solle dabei auf höchstens zwei Stunden begrenzt und die Besucher registriert werden. Nach Vorstellungen der AWO sollen diese Maßnahmen bis 30. November gelten. So könnten Kontakte reduziert und trotzdem sichere Besuche in den Pflegeheimen ermöglicht werden.

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