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Absatz von Opel-Mutter PSA im ersten Halbjahr eingebrochen

16.07.2020 - Wegen der Corona-Krise ist der Absatz des Opel-Mutterkonzerns PSA im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45,7 Prozent eingebrochen. Verkauft wurden von Januar bis Ende Juni rund 1,03 Millionen Fahrzeuge, wie der Konzern, zu dem auch die Stammmarken Peugeot und Citroën gehören, am Donnerstag in Vélizy-Villacoublay bei Paris mitteilte.

  • Schriftzug des Autobauers PSA im Pariser Vorort Rueil-Malmaison. Foto: Christian Böhmer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schriftzug des Autobauers PSA im Pariser Vorort Rueil-Malmaison. Foto: Christian Böhmer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall gab es einen noch deutlicheren Rückgang um 53,1 Prozent auf rund 266 100 Fahrzeuge. Mit neuen Modellen und Motoren seien die Emissionen des Treibhausgases CO2 gesenkt worden. Die Verkäufe neuer Modelle wie des Grandland X oder des neuen Corsa hätten sich gut entwickelt. Opel betreibt auch ein Werk in Eisenach.

PSA will mit dem italienisch-amerikanischen Hersteller Fiat Chrysler (FCA) fusionieren. Die Unternehmen wollen nach ihrem Zusammenschluss «Stellantis» heißen. «Die lateinischen Ursprünge des Namens sind eine Hommage an die reiche Geschichte der Gründungsunternehmen», hatte es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Mittwochabend geheißen. «Stella» ist das lateinische Wort für Stern. Die Marken-Namen der Gruppe sollen unverändert bleiben.

PSA und FCA hatten ihre Fusion im Dezember beschlossen. Sie wollen den viertgrößten Autohersteller der Welt formieren. Die EU-Wettbewerbshüter hatten unlängst Bedenken geltend gemacht und eine vertiefte Prüfung eingeleitet, die sich bis 22. Oktober hinziehen könnte. Die Fusion soll nach Plänen der Unternehmen Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen werden. PSA will seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr am 28. Juli mitteilen.

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