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AfD-Kandidat scheitert erneut bei Wahl zum Vizepräsidenten

30.01.2020 - Erfurt (dpa/th) - Die Thüringer AfD ist erneut mit ihrem Kandidaten bei der Wahl zum Vizepräsidenten des Landtages gescheitert. Der Hochschulprofessor und AfD-Abgeordnete Michael Kaufmann erhielt am Donnerstag 41 von 89 abgegebenen Stimmen und erreichte damit nicht die erforderliche Mehrheit. Es gab vier Enthaltungen. Zuvor war eine AfD-Kandidatin für den Posten in zwei Wahldurchgängen gescheitert. Grüne und Linke hatten im Vorfeld der Wahl Kaufmanns angekündigt, den 56-Jährigen nicht wählen zu wollen. Die Fraktionen von SPD, FDP und CDU stellten es ihren Abgeordneten frei, ob sie den AfD-Mann mittragen wollen.

  • Eine Wahlurne steht im Plenarsaal des Thüringer Landtages. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Wahlurne steht im Plenarsaal des Thüringer Landtages. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kaufmann ist Professor für Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena. Er war einst Mitbegründer des Thüringer Landesverbandes der AfD.

Die AfD hat nach der Landtagswahl Ende Oktober 22 Sitze im Parlament. Insgesamt gibt es 90 Abgeordnete. Die Parlamentarier hatten sich am Anfang der Legislaturperiode dazu entschieden, dass jede Fraktion im Präsidium des Landtages vertreten sein soll.

Die Linke stellt mit Birgit Keller die Landtagspräsidentin. Die Vizepräsidenten von CDU, SPD, Grüne und FDP wurden alle im ersten Wahlgang gewählt.

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