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Aus Weimar via Berlin nach Jena: Neue Bauhaus-Schau

30.08.2019 - Jena (dpa/th) - Rund 130 Arbeiten von 33 Künstlern, darunter Bauhaus-Meister wie Paul Klee und Lyonel Feininger, sind in einer neuer Schau in der Kunstsammlung Jena zu sehen. «Das stärkste, was Morgen heute bietet» zeigt Bezüge zwischen dem Jenaer Kunstverein, der berühmten Sturm-Galerie in Berlin und dem Bauhaus. Leihgaben aus 14 Sammlungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sind darunter. Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen gehören dazu.

  • Journalisten stehen vor Gemälden der Ausstellung «Das stärkste, was Morgen heute bietet». Foto: Bodo Schackow © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Journalisten stehen vor Gemälden der Ausstellung «Das stärkste, was Morgen heute bietet». Foto: Bodo Schackow © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Das Bauhaus direkt aus Weimar zu nehmen, wäre uns zu einfach gewesen», sagte der Sammlungskurator Erik Stephan am Freitag vor der Ausstellungseröffnung am Abend. Stattdessen werde eine Volte geschlagen: Die Schau nähere sich den Bauhäuslern über den Verleger Herwarth Walden (1878-1941), der 1910 die Zeitschrift «Der Sturm» und zwei Jahre später in Berlin eine Galerie gleichen Namens gründete und damit zu einem wichtigen Förderer der Avantgarde wurde.

Walden pflegte engen Kontakt nach Jena, wo er im Kunstverein 1924 die Ausstellung «Der Sturm - Gesamtschau» mit Werken unter anderem von Klee und Laszlo Moholy-Nagy eröffnete. «Die größere avantgardistische Bewegung um den «Sturm» hat auch Bauhaus-Künstler aufgefangen», erklärte Stephan. Zu sehen ist die Schau bis zum 17. November. Walter Gropius gründete das Staatliche Bauhaus Weimar vor 100 Jahren.

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