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Bagger auf JVA-Baustelle ausgebrannt: Brandstiftung vermutet

19.08.2019 - Zwickau (dpa/sn) - Auf der Baustelle für das künftige Gemeinschaftsgefängnis von Sachsen und Thüringen in Zwickau ist in der Nacht zum Montag ein Bagger komplett ausgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Neben dem Radbagger sind den Angaben zufolge weitere Baumaschinen durch das Feuer beschädigt worden. Der Sachschaden wurde auf rund 150 000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu Personen machen können, die sich gegen 1.30 Uhr dort aufgehalten haben.

  • Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht auf dem Dach. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht auf dem Dach. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Zwei-Länder-Gefängnis in Zwickau-Marienthal wird seit diesem Sommer gebaut und soll Ende 2023 fertig sein und im ersten Quartal 2024 in Betrieb genommen werden. Ursprünglicher Baustart sollte 2017 sein, bereits in diesem Jahr war der Einzug der ersten Häftlinge geplant. Der Abriss alter Fundamente auf dem Gelände eines früheren Bahn-Ausbesserungswerks und die vergebliche Suche nach einem Generalauftragnehmer hatten die Planungen jedoch verzögert.

Die Kosten sind von 150 auf 174 Millionen Euro gestiegen. Von den insgesamt 820 Plätzen für Männer mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren sind 450 Sachsen vorbehalten, 370 Thüringen.

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