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Bauernpräsident: Bewusstsein für Lebensmittel schärfen

26.09.2020 - Thüringens Bauernpräsident Klaus Wagner hofft angesichts der Corona-Pandemie auf eine steigende Wertschätzung für die Leistung von Landwirten. «Vielen Menschen wurde in der Pandemie bewusst, dass immer verfügbare Lebensmittel keine Selbstverständlichkeit sein müssen», sagte Wagner während des Landeserntedankfestes am Samstag in Erfurt. Die Befürchtung, ohne Essen zu Bett gehen zu müssen, sei vielen in der Pandemie «gefühlt näher» gerückt. Zu Beginn der Pandemie hatte es auch in Thüringen massenhaft Hamsterkäufe gegeben.

  • Klaus Wagner, der Präsident des Thüringer Bauernverbandes. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Klaus Wagner, der Präsident des Thüringer Bauernverbandes. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Erntedankfest des Thüringer Bauernverbandes beschränkte sich in diesem Jahr pandemiebedingt auf einen ökumenischen Gottesdienst mit etwa 50 Teilnehmern. Dabei wurden Ministerpräsident Bodo Ramelow, Sozialministerin Heike Werner (beide Linke) und Vertretern der Kirchen die traditionellen Erntekronen überreicht. Der sonst übliche Bauernmarkt mit vielen Besuchern fiel der Pandemie zum Opfer.

Für die Landwirtschaft war 2020 das dritte schwierige Jahr in Folge. Die Betriebe hatten mit Spätfrösten im Mai, erneuter Trockenheit und zuletzt mit einer laut Bauernverband massiven Feldmausplage zu kämpfen. Diese Probleme haben sich laut Bauernverband je nach Region und Kultur unterschiedlich ausgewirkt. So lag der Ertrag bei der wichtigsten Getreideart, dem Winterweizen, nach vorläufigen Zahlen des Agrarministeriums mit 76,5 Dezitonnen pro Hektar - sogar etwa 8 Dezitonnen über dem Vorjahresertrag. Auch beim Winterroggen ernteten die Landwirte mit 68 Dezitonnen pro Hektar etwas mehr als im sechsjährigen Mittel.

Derzeit läuft noch die Kartoffelernte. Bei den Zuckerrüben, die in Thüringen auf 11 000 Hektar angebaut werden, beginnt die Ernte in der Regel erst im Oktober und dauert bis in den November.

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