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Behindertenbeauftragter will mehr barrierefreie Angebote

04.02.2020 - Erfurt (dpa/th) - Der Thüringer Behindertenbeauftragte, Joachim Leibiger, hat vom Land mehr Anstrengungen beim Ausbau barrierefreier Angebote etwa im Netz gefordert. Der Freistaat stehe da im Vergleich zu anderen Bundesländern erst am Anfang, sagte Leibiger am Dienstag in Erfurt bei der Vorstellung eines Steuerwegweisers für Menschen mit Handicap, der in leichter Sprache verfasst wurde. Für mehr barrierefreie Angebote im Netz und im Printbereich seien neben hauptamtlichem Personal auch mehr Finanzmittel notwendig.

  • Ein Schild weist darauf hin, dass Fußgänger links eine Treppe und Rollstuhlfahrer rechts eine Auffahrt benutzen können. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild weist darauf hin, dass Fußgänger links eine Treppe und Rollstuhlfahrer rechts eine Auffahrt benutzen können. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der neue Ratgeber, der Menschen mit Behinderung das Steuerrecht erleichtern soll, ist den Angaben zufolge die vierte Broschüre des Freistaates in leichter Sprache. Sie vermittelt auf 35 Seiten steuerliche Regelungen in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern und lebensnahen Bildern. Die Broschüre richtet sich an Thüringer mit Lernschwierigkeiten und jene, die nicht so gut lesen können.

Finanzministerin Heike Taubert (SPD) sagte, Menschen mit Einschränkungen hätten oft höhere finanzielle Aufwendungen als andere - etwa beim behinderungsbedingten Umbau der Wohnung oder bei Pflegebedürftigkeit. Die Broschüre zeige auf, was steuerlich geltend gemacht werden könne.

In Thüringen leben nach Angaben des Sozialministeriums derzeit etwa 380 000 Menschen mit amtlich festgestellten Behinderungen. Rund 229 000 von ihnen haben einen Behinderungsgrad zwischen 50 und 100 Prozent.

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