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Bernhard Vogel: Laschet und Söder gleichermaßen kanzlerfähig

22.01.2021 - Der Kanzlerkandidat der Union sollte nach Einschätzung des früheren thüringischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel (CDU) erst zwischen Ostern und Pfingsten bestimmt werden. «Ich halte es für richtig, nach den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Entscheidung zu treffen», sagte der 88-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Speyer in Rheinland-Pfalz, wo er auch Ministerpräsident war. Beide Abstimmungen finden am 14. März statt.

  • Bernhard Vogel (CDU), früherer Ministerpräsident der Länder Rheinland-Pfalz und Thüringen, spricht zu CDU-Mitgliedern. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bernhard Vogel (CDU), früherer Ministerpräsident der Länder Rheinland-Pfalz und Thüringen, spricht zu CDU-Mitgliedern. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er halte sowohl den neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet als auch CSU-Chef Markus Söder für «kanzlerfähig», sagte Vogel, der von 1992 bis 2003 Ministerpräsident von Thüringen war. Dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch in das Rennen um die Kanzlerkandidatur eingreifen könnte, glaube er nicht. «Überraschungen sind nie völlig auszuschließen. Aber ich persönlich rechne mit dieser Überraschung nicht.» Die Bundestagswahl ist am 26. September.

Laschet hatte sich am Samstag bei einem Online-Parteitag in einer «digitalen Vorauswahl» per Stichwahl gegen Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz durchgesetzt. Das Ergebnis der aus Rechtsgründen nötigen Briefwahl soll am Freitag verkündet werden.

Nach der Wahl von Armin Laschet zum CDU-Vorsitzenden wünsche und erwarte er, dass sich die Partei jetzt geschlossen hinter den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen stelle, sagte Vogel. Auch aus seinen Kontakten nach Ostdeutschland wisse er, dass der unterlegene Kandidat Friedrich Merz wohl unter den ostdeutschen Delegierten des jüngsten CDU-Parteitags eine Mehrheit gehabt hätte.

«Ich weiß aber aus Gesprächen unter anderem mit Thüringer Abgeordneten auch, dass man sich jetzt geschlossen hinter den neuen Vorsitzenden stellt.» Laschet sollte sich mit besonderer Sorgfalt um die ostdeutschen Länder kümmern, mahnte Vogel. «Zumal in Westdeutschland immer noch mit Ostdeutschland gefremdelt wird. Das zu überwinden, ist eine Aufgabe, vor die Armin Laschet gestellt ist.»

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