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Briefe von Goethe, Schiller und Co. für Weimarer Archiv

05.07.2019 - Weimar (dpa/th) - Handschriftliche Briefe und andere Dokumente aus den Federn berühmter Autoren gehören nun ganz offiziell dem Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar. Die Freundesgesellschaft des Archivs hat dem Haus die über Jahre angekauften Papiere als Schenkung überlassen, wie die Geschäftsführerin der Freundesgesellschaft Ulrike Bischof am Freitag in Weimar sagte. Die Dokumente seien bereits im Archiv vorhandenen gewesen, aber nur als Leihgaben, erklärte Bischof.

  • Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar (Thüringen). Foto: Candy Welz/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar (Thüringen). Foto: Candy Welz/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Insgesamt 225 000 Euro Spendengelder habe der Verein genutzt, um damit etwa Nachlässe anzukaufen. So konnten etwa wertvolle Briefe vom in Weimar wirkenden Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und den Dichtern Johann Gottfried Herder (1744-1803) sowie Christoph Martin Wieland (1733-1813) angeschafft werden. Auch Handschriften des Komponisten Franz Liszt (1811-1886) zählen unter anderem zu den Stücken, die mit Hilfe des Vereins angekauft wurden.

«Von Goethe sind eigenhändige Briefe dabei, aber auch solche, die er seinen Assistenten diktiert hat - diese sind besonders gut zu lesen», sagte Bischof. Aber auch Goethe selbst habe eine gute Handschrift gehabt, so dass auch Unkundige seine Briefe heute noch lesen könnten. Das sei längst nicht bei allen historischen Handschriften im Archiv der Fall, so Bischof. Manchmal sei es nötig, Transkriptionen neben den Originalen anzubringen. «Alexander von Humboldt etwa hatte schon eine sehr individuelle Handschrift.»

Die Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs feiert dieses Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Das Archiv selbst zeigt aktuell eine Schau zu Goethes Gedichtsammlung «West-östlicher Divan», der vor 200 erstmals erschien.

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