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Kramp-Karrenbauer spricht Wahlkämpfern Mut zu

20.10.2019 - Im Endspurt vor der Landtagswahl schwört die CDU-Chefin Parteianhänger auf eine Aufholjagd ein. Die Dinge lägen knapper, als viele dachten, sagte sie. In jüngsten Umfragen stiegen die Werte der Union wieder. Doch ein Problem bleibt.

  • Verteidigungsministerin und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Verteidigungsministerin und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Anrode (dpa/th) - Eine Woche vor der Landtagswahl in Thüringen hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer Parteianhängern im Wahlkampf Mut zugesprochen. «Dieses Land ist zu schade, als dass es weiter schlecht regiert werden sollte. Dieses Land muss wieder gut regiert werden», rief Kramp-Karrenbauer Bürgern und CDU-Mitgliedern am Sonntag im thüringischen Anrode (Unstrut-Hainich-Kreis) zu. Wahlen, so Kramp-Karrenbauer, würden heutzutage immer später entschieden. «Wir werden alle in dieser Woche noch einmal richtig Vollgas geben, damit das am Sonntag klappt», sagte Kramp-Karrenbauer.

Die Parteichefin kam in das Eichsfeld im Nordwesten Thüringens, um dort einen Direktkandidaten der CDU zu unterstützen. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Anders als der überwiegende Teil des Bundeslandes ist das Eichsfeld eher katholisch geprägt und gilt als Bastion der CDU. Nach den jüngsten Umfragen zur Landtagswahl konnte die Union wieder zulegen und landete bei 24 bis 26 Prozent. Demnach droht den Christdemokraten allerdings, hinter die Linken mit ihrem Spitzenkandidaten Bodo Ramelow zu fallen. Außerdem zeichnete sich eine schwierige Koalitionsbildung ab. Die CDU hat Bündnisse mit der AfD und den Linken ausgeschlossen.

Kramp-Karrenbauer sagte, nach den neuen Umfragen seien die Dinge «viel knapper, als alle geglaubt haben». Auch die aktuelle Regierung von Linke, SPD und Grüne griff die 57-Jährige an. Die Menschen in Thüringen hätten unter der «Linksregierung» viel zu beklagen, sagte sie und nannte als Beispiele Unterrichtsausfall, Lehrermangel und die Situation der ländlichen Räume. Sie habe den Eindruck, dass das Geld vor allem in die Städte fließe.

Die Parteichefin sprach auch die Krebserkrankung von CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring an, die er im vergangenen Jahr öffentlich gemacht und seitdem immer wieder offen darüber gesprochen hatte. Inzwischen ist Mohring wieder gesund. Wenn jemand die Kraft gehabt habe, eine solche Zeit durchzustehen, dann könne man sicher sein, dass er auch alles für das Land geben werde, sagte Kramp-Karrenbauer.

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