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CDU-Fraktion fordert Zehn-Stunden-Betreuung in Kindergärten

15.07.2020 - Nach den Sommerferien sollen Kindergärten und Schulen in den vollen Regelbetrieb wechseln - wenn die Corona-Infektionszahlen es zulassen. Der CDU-Fraktion geht das nicht schnell genug. Sie fordert Änderungen schon ab August.

  • Christian Tischner, CDU-Abgeordneter, spricht im Thüringer Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christian Tischner, CDU-Abgeordneter, spricht im Thüringer Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Thüringer CDU-Fraktion hat die Wiederaufnahme einer Zehn-Stunden-Betreuung in Kindergärten schon ab August gefordert. Der Rechtsanspruch für eine zehnstündige Betreuung müsse spätestens zum 1. August wiederhergestellt werden, sagte der bildungspolitische Sprecher der Thüringer CDU-Fraktion, Christian Tischner am Mittwoch im Thüringer Landtag. «Die aktuelle Betreuungssituation in den Kindergärten und Schulen ist keineswegs zufriedenstellend», sagte er. Tischner warf der Landesregierung vor, im Zuge der Corona-Krise im Bildungsbereich nicht schnell und geordnet genug zur Normalität zurückgekehrt zu sein.

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hatte angekündigt, nach den Sommerferien in den Regelbetrieb an Schulen und in Kindergärten zu starten - wenn es die Infektionszahlen zulassen. In den Ferien ist bisher für Grundschüler eine eingeschränkte Betreuungszeit von sechs bis acht Stunden angestrebt. Das Angebot gilt aber nur für Kinder, die bereits im Hort angemeldet sind. Im Sekundarbereich - also ab der fünften Klasse - soll es freiwillige Ferienangebote in den Schulen geben.

Im Landtag sagte Holter, dass bereits jetzt rund 78 000 Kinder in den Kindergärten betreut werden, in vielen Einrichtungen auch bereits mehr als acht Stunden täglich. «Wir sind nahe an der Normal-Regelbetreuung», sagte der Bildungsminister.

Er sei überzeugt, dass die Schließungen von Kindergärten und Schulen in Deutschland einen Beitrag geleistet haben, dass das Infektionsgeschehen nicht die Ausmaße angenommen hat wie in Italien. Nun sei die Situation eine andere. Das Infektionsgeschehen sei zurückgegangen. «Wir sind darauf angewiesen, Schritt für Schritt zu vorzugehen», betonte Holter.

Sollte es landesweit Infektionszahlen geben, wie man sie zu Beginn der Corona-Pandemie befürchtet hatte, seien wieder «harte Entscheidungen» nötig. Darauf sei man aber vorbereitet.

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