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CDU-Fraktion lehnt dezentrale Flüchtlingsunterbringung ab

07.04.2020 - Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag lehnt eine Räumung der Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge und deren dezentrale Unterbringung ab. Diese sei auch nicht mit den Notwendigkeiten des Seuchenschutzes zu begründen, sagte der integrationspolitische Sprecher der Fraktion, Marcus Malsch, am Dienstag in Erfurt. Der Schutz lasse sich ebenso in Gemeinschaftsunterkünften gewährleisten.

  • Marcus Malsch, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Marcus Malsch, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Keine Besuche, kein Kontakt zu Personen außerhalb der Wohngemeinschaft - wenn sich alle daran halten, wird kein Erreger eingeschleppt», erläuterte Malsch laut einer Mitteilung seiner Fraktion. Auch in Wohnheimen, Pflegeheimen, Krankenhäusern und Studentenwohnheimen lebten viele Menschen auf engem Raum zusammen. In Asylunterkünften sei die Situation sogar noch vergleichsweise entspannt, da sie in Thüringen derzeit nicht einmal zur Hälfte belegt seien.

Thüringens Integrationsbeauftragte Mirjam Kruppa hatte am Montag die Verlegung von Flüchtlingen in Wohnungen gefordert und dies mit dem Seuchenschutz begründet, der in den Gemeinschaftsunterkünften nicht gewährleistet sei.

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