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Corona: 13 Millionen für Kommunen zur Geflüchtetenversorgung

17.07.2020 - Damit Kommunen Unterkünfte für Geflüchtete besser gegen die Corona-Pandemie rüsten können, stellt das Land 13,35 Millionen Euro bereit. Die Gelder sollen genutzt werden, um die jüngsten Empfehlungen des Robert Koch Instituts umzusetzen, teilte Thüringens Migrationsbeauftragte Mirjam Kruppa am Freitag mit.

  • Mirjam Kruppa, Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Integration, Migration und Flüchtlinge. Foto: Martin Schutt/ZB/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mirjam Kruppa, Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Integration, Migration und Flüchtlinge. Foto: Martin Schutt/ZB/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dabei gehe es darum, das Infektionsrisiko dort zu minimieren, wo viele Menschen nahe zusammenleben. Daher sei es entscheidend, so viel Raum zu schaffen, damit Abstandsregeln eingehalten werden können. Aber auch Risikogruppen unter den Bewohnern müssten berücksichtigt werden. «Sie sollen in Wohnungen untergebracht werden und nicht mit Personen, die nicht zu ihrem direkten Familienumfeld gehören, Bad und Küche teilen müssen», so Kruppa. Um die Bewohner etwa über die Pandemie zu informieren, sei es aber auch sinnvoll W-Lan in Unterkünften einzurichten.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt gegeben worden, dass etwa die Erstaufnahme in Suhl eine eigene Website und W-Lan erhalte, damit sich Bewohner unter anderem über Corona und die Auswirkungen auf die Einrichtungen informieren können. Im März war die Erstaufnahme für Geflüchtete wegen Corona-Infektionen unter Quarantäne gestellt worden. Das habe zu Unruhen geführt, die bei schnellerer Informationsverbreitung zumindest in dem Ausmaß vermutlich hätte vermieden werden können, hieß es.

Die Gelder sind Teil des sogenannten Mantelgesetzes, mit dem der Landtag ein 1,26 Milliarden Euro schweres Hilfspaket zur Linderung der Folgen der Corona-Krise in Thüringen beschlossen hat. Davon sind rund 185 Millionen für die Kommunen vorgesehen.

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