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DLRG: Keine tödlichen Badeunfälle in Bädern und Seen

06.08.2020 - Thüringer Schwimmbäder und Badeseen sind nach Angaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft in diesem Jahr bislang von tödlichen Badeunfällen verschont geblieben. Das geht aus der Statistik zu Todesfällen durch Ertrinken hervor, die die DLRG am Donnerstag in Stuttgart vorlegte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren in Thüringen vier Menschen ertrunken. Allerdings wurde ein Todesfall durch Ertrinken in einem Fluss in Ostthüringen vermerkt. In der Auma im Landkreis Greiz war im März ein 40 Jahre alter Mann leblos aufgefunden worden.

  • Ein Helfer der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft). Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Helfer der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft). Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch deutschlandweit war die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken rückläufig. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres starben mindestens 192 Menschen in Gewässern. Das sind 63 weniger als im Vorjahreszeitraum. «Der Frühling und die ersten Sommermonate in diesem Jahr waren bislang doch eher verhalten und das spiegelt sich in den erfassten Zahlen wieder», erklärte DLRG-Sprecher Achim Wiese. Wegen der Coronapandemie hatten in Thüringen zudem die Freibäder später als in früheren Jahren die Saison eröffnet.

Die meisten Ertrunkenen deutschlandweit verzeichnete Bayern, wo 35 Menschen in Gewässern umkamen.

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