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Differenzen bei Planung zu neuen Arztsitzen in Thüringen

05.03.2020 - Neuregelungen zur Vergabe von Arztsitzen müssen auch in Thüringen umgesetzt werden. Doch mit der Planung dafür ist nicht jeder zufrieden.

  • Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die geplanten zusätzlichen Sitze für Arztpraxen in Thüringen sorgen für Streit. Das Sozialministerium als zuständige Aufsichtsbehörde habe die neue Bedarfsplanung von Kassenärztlicher Vereinigung (KV) und Krankenkassen beanstandet, teilte die KV auf Anfrage mit. Damit können neue Praxissitze vorerst nicht ausgeschrieben werden. Mithilfe der Bedarfsplanung legt ein Gremium aus Kassen- und Ärztevertretern die Zahl der zu besetzenden Haus- und Facharztpraxen in Thüringen und deren Einzugsbereiche fest. Dabei wird neben Einwohnerzahlen auch die Krankheitshäufigkeit berücksichtigt.

Die Vorgaben dafür waren im vergangenen Jahr vom zuständigen Bundesgremium der Ärzte und Kassen neu geregelt worden. Ursprünglich war mit den ersten Ausschreibungen für das erste Kalenderquartal gerechnet worden. Dieser Zeitplan sei nun nicht mehr zu halten, sagte der KV-Vizevorsitzende Thomas Schröter. Ärzte- und Kassenvertreter müssten sich nun erneut zusammensetzen, um über die Einwände des Ministeriums zu beraten und eine neue Planung vorzulegen. Das Ministerium äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Vorgang.

Vielerorts in Thüringen klagen Patienten über einen Mangel an Fachärzten wie Augenärzten oder Neurologen und lange Wartezeiten auf Termine. Derzeit arbeiten rund 4000 Ärzte und Psychotherapeuten in der ambulanten medizinischen Versorgung in Thüringen.

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