Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Drogenhandel im Internet: Prozess muss neu verhandelt werden

26.08.2019 - Meiningen/Karlsruhe (dpa/th) - Mit einer Komplizin hat ein Mann aus dem Kreis Schmalkalden-Meiningen im großen Stil Drogen im Internet verkauft - und könnte nun eine geringere Strafe bekommen. Der Prozess gegen den 33-Jährigen, den das Landgericht Meiningen 2017 zu zehn Jahren Haft verurteilte, muss neu aufgerollt werden. Das bestätigte am Montag ein Sprecher des Landgerichts.

  • Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuvor hatte MDR Thüringen berichtet, dass der Bundesgerichtshof das Urteil gegen den Mann aus Breitungen wegen Verfahrensfehlern aufgehoben hat. Das Landgericht urteilte damals, dass er mit seiner Freundin in mehr als 4000 Fällen unerlaubt mit Betäubungsmitteln im Internet gehandelt haben soll. Seine damals 19-jährige Komplizin wurde 2017 zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die beiden hatten 2016 sowohl im freizugänglichen Internet als auch in einem Webshop im Darknet mit nahezu der gesamten Palette illegaler Drogen gehandelt: von Marihuana, Haschisch, Amphetaminen bis hin zu Heroin und Kokain. Ein Termin für den neuen Prozess, der nach dem Bundesgerichtshofs-Beschluss vom 5. Juni ansteht, wurde noch nicht festgelegt, so der Sprecher des Landgerichts.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren