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Elf Verletzte bei Brand: Feuer noch nicht gelöscht

16.04.2019 - Von einem Sperrmüllhaufen aus hat sich ein Feuer in Eisenach auf ein Wohn- und Geschäftshaus ausgebreitet. Von dort schlugen die Flammen auf ein weiteres Gebäude über.

  • Ein Blick auf einen Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blick auf einen Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eisenach (dpa/th) - Bei einem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus in Eisenach sind am Dienstag elf Menschen verletzt worden. Drei von ihnen mussten stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, wie die Stadt mitteilte. Zunächst hatte die Polizei von 20 Verletzten berichtet. Die Flammen schlugen zudem auf ein benachbartes Gebäude über. Insgesamt mussten 35 Menschen aus den beiden Gebäuden in Sicherheit gebracht werden. Die meisten kamen privat anderweitig unter.

Die Feuerwehr rechnete damit, dass sich der Einsatz noch längere Zeit hinzieht, weil das Feuer bis zum Nachmittag noch nicht komplett gelöscht werden konnte. Schwierigkeiten bereitete den eingesetzten Kräften, dass der Brand unter der Einrichtung eines ausgebrannten Modegeschäfts weiter schwelte. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Mehr als 100 Eisenacher Feuerwehrleute waren vor Ort. Im Einsatz waren zunächst die Berufsfeuerwehr Eisenach, alle neun Freiwilligen Feuerwehren der Stadt sowie 14 Helfer des DRK-Betreuungszuges. Da die Feuerwehrleute nur unter Atemschutz arbeiten konnten und deshalb in kurzen Abständen abgelöst werden mussten, wurden den Angaben zufolge ein Katastrophenschutzzug des Wartburgkreises, sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Mihla, Wutha, Großenlupnitz und Wenigenlupnitz zusätzlich angefordert.

Beamte der Polizei hatten am frühen Morgen brennenden Sperrmüll entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Das Feuer griff auf das Modegeschäft über, das vollständig ausbrannte. Der Schaden wurde von der Polizei zunächst auf rund 100 000 Euro geschätzt. In einer späteren Mitteilung hieß es jedoch, dass der Schadensumfang sowie die Höhe des Sachschadens derzeit noch nicht bekannt sind.

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