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Justizzentrum nach Bombendrohung geräumt: Nichts gefunden

07.07.2020 - In mehreren deutschen Städten gab es am Dienstag Drohungen gegen Gerichte. In Erfurt mussten deswegen die Mitarbeiter des Justizzentrums ihre Arbeitsplätze verlassen.

  • Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Justizzentrum in Erfurt ist am Dienstag nach einer Bombendrohung geräumt worden. Beamte und zwei Sprengstoffspürhunde durchkämmten am Vormittag den Komplex. Es wurde jedoch keine Bombe gefunden, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Der Einsatz war gegen Mittag beendet. Die Mitarbeiter des Justizzentrums konnten danach wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Wie viele Richter, Staatsanwälte und Justizmitarbeiter von der Räumung betroffen waren, dazu konnte die Polizei keine Angaben machen. Das Justizzentrum in der Landeshauptstadt mit rund 400 Mitarbeitern beherbergt neben dem Amtsgericht und der Staatsanwaltschaft Erfurt unter anderem auch das Erfurter Arbeitsgericht, das Landesarbeitsgericht und das Landessozialgericht.

Laut der Erfurter Staatsanwaltschaft ging in der Nacht zu Dienstag eine Mail an das Justizzentrum, in der für 9.52 Uhr eine Detonation angekündigt worden war. Zum Verfasser der Mail wurden keine Angaben gemacht.

Neben Erfurt mussten am Dienstag auch in anderen deutschen Städten Gerichte geräumt werden. Drohungen gingen ebenfalls in Mainz, Lübeck und Chemnitz ein. In Lübeck wurde das Amtsgericht geräumt, in Mainz waren das Land- und das Amtsgericht betroffen. Auch in Chemnitz gab es eine Drohung gegen das Amtsgericht, das Gebäude wurde aber nicht evakuiert.

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