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Erfurter Schau zu «Bauhausmädels»

21.03.2019 - Erfurt/Gera (dpa/th) - Sie wollten keine Hausfrauen sein, nicht im Geschäft an der Verkaufstheke stehen und auch keine «Tippse» werden: Vier der oft außen vor gelassenen Frauen des Bauhauses nimmt das Erfurter Angermuseum in einer neuen Ausstellung in den Blick. Zu sehen sind nicht nur die Werke von Gertrud Arndt, Marianne Brandt, Margarete Heymann und Margaretha Reichardt. Die Schau «Vier Bauhausmädels» zeichnet 100 Jahre nach der Gründung der einflussreichen Kunst- und Design-Schule in Weimar vom 23. März bis zum 16. Juni auch die Karrierewege der vier Frauen nach - von denen nicht alle so verliefen, wie sie es sich vorgestellt hatten.

  • Die Ausstellung «Bauhausmädels» im Angermuseum. Foto: Martin Schutt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Ausstellung «Bauhausmädels» im Angermuseum. Foto: Martin Schutt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mehr als 200 Objekte werden dabei gezeigt: Services, Stoff-Designs, aber auch Dokumente und Fotos aus dem privaten Umfeld gehören dazu. Viele der Ausstellungsstücke stammen aus Privatsammlungen und sind selten öffentlich zu sehen. Als Ausgangspunkt dient der Schau der Artikel einer Zeitschrift von 1930. Darin wird der Frauentypus der selbstbewussten, kreativen «Bauhausmädels» mit Aufnahmen von Bauhausschülerinnen beschrieben.

Auch die Kunstsammlung Gera eröffnet ab Samstagabend in der Orangerie eine neue Schau zum Thema Bauhaus: «Intermediale Experimente am Bauhaus. Kurt Schmidt und die Synthese der Künste» widmet sich bis zum 9. Juni vor allem dem Geraer Bauhauskünstler (1901-1991). Schmidt wurde vor allem für das 1923 am Theater Jena uraufgeführte Bühnenstück «Das Mechanische Ballett» bekannt. Damit holte er Formen abstrakter Malerei auf die Bühne und setzte diese in Bewegung. Auch in seinen anderen Arbeiten verband er Musik, Theater, Tanz und Bildende Kunst.

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