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Erster gemeinsamer Auftritt von Hennig-Wellsow und Wissler

18.09.2020 - Die Kandidatinnen für den Bundesvorsitz der Linken, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, treten erstmals gemeinsam vor der Parteibasis auf. Wissler werde zum Thüringer Landesparteitag an diesem Samstag in Sömmerda als Gast erwartet, sagte ein Sprecher der Linken am Freitag auf Anfrage in Erfurt. Es werde im Verlauf des Parteitages auch einen gemeinsamen Auftritt geben.

  • Janine Wissler (l) und Susanne Hennig-Wellsow (r). Foto: Rumpenhorst/Schutt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Janine Wissler (l) und Susanne Hennig-Wellsow (r). Foto: Rumpenhorst/Schutt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hennig-Wellsow, Partei- und Fraktionsvorsitzende der Thüringer Regierungspartei, und die hessische Fraktionsvorsitzende Wissler haben ihre Kandidatur für den Bundesvorsitz angekündigt. Gewählt werden soll auf einem Parteitag Ende Oktober in Erfurt.

Hennig-Wellsow hatte bereits bei der Bekanntgabe ihrer Kandidatur deutlich gemacht, dass sie auf ein weibliches Führungsduo mit Wissler hofft. «Ich kann mir eine weibliche Doppelspitze sehr gut vorstellen.» Es wird erwartet, dass die 42-Jährige auf dem Parteitag in Sömmerda zu ihren Beweggründen für die Kandidatur Stellung nimmt.

In Thüringen soll es voraussichtlich Ende April vorgezogene Neuwahlen geben, weil die rot-rot-grüne Koalition von Linke-Ministerpräsident Bodo Ramelow keine Mehrheit im Landtag hat. Sie ist auf mindestens vier Stimmen der oppositionellen CDU angewiesen. Hennig-Wellsow hatte maßgeblich daran mitgewirkt, dass 2014 in Thüringen die erste rot-rot-grüne Koalition mit einem Ministerpräsidenten der Linken zustande kam.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete am Freitag, dass mangels personeller Alternativen in der Linken immer weniger mit Gegenkandidaten zu Wissler und Hennig-Wellsow gerechnet werde. Unklar sei nur noch, wer von den beiden für den Frauenplatz kandidieren wird und wer für den Platz, um den sich auch Männer bewerben können. Der bisher als Gegenkandidat gehandelte ehemalige Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn sei nach RND-Informationen in Kreisen der Reformer wieder als Bundesgeschäftsführer im Gespräch.

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