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Ex-Ministerpräsident plädiert für Neuwahlen in Thüringen

07.02.2020 - Berlin (dpa) - Nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl in Thüringen fordert der ehemalige Regierungschef des Freistaats, Bernhard Vogel, Neuwahlen in dem Bundesland. «Unter den jetzt gegebenen Umständen halte ich sie für richtig», sagte der Ehrenvorsitzende der CDU Thüringen dem «Mannheimer Morgen» (Freitag). Nach seiner Ansicht hätte der FDP-Politiker Thomas Kemmerich die Wahl nicht annehmen dürfen. «Daraus hat er spät, aber nicht zu spät, die richtige Konsequenz gezogen», sagte Vogel. Eine Wahl des gestürzten Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) komme für die Thüringer CDU genauso wenig infrage wie die Wahl eines AfD-Kandidaten.

  • Bernhard Vogel (CDU) gestikuliert bei seiner Rede auf dem Thüringer CDU-Landesparteitag. Foto: Jens-Ulrich Koch/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bernhard Vogel (CDU) gestikuliert bei seiner Rede auf dem Thüringer CDU-Landesparteitag. Foto: Jens-Ulrich Koch/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kemmerich war am Mittwoch überraschend mit Stimmen von AfD, CDU und FDP zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt worden. Einen Tag später kündigte Kemmerich nach viel Kritik seinen Rücktritt an.

Vogel war von 1992 bis 2003 Ministerpräsident von Thüringen. Der 87-Jährige verteidigte die Wahl Kemmerichs mit Stimmen der CDU. «Es war richtig, dass sie Kemmerich gewählt hat, sie konnte doch nicht damit rechnen, dass die AfD ihrem eigenen Kandidaten keine einzige Stimme geben würde.»

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