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FF USV Jena will Bundesliga-Saison zu Ende spielen

27.04.2020 - Die Bundesliga-Fußballerinnen des FF USV Jena wollen die Saison zu Ende spielen. Der Tabellenletzte, der in der kommenden Saison mit dem FC Carl Zeiss Jena fusionieren möchte, tauscht sich in dieser Woche per Videokonferenz mit den anderen Vereinen und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) hinsichtlich einer Entscheidung aus.

  • Ein Fussball liegt auf dem Rasen. Foto: picture alliance / dpa /Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fussball liegt auf dem Rasen. Foto: picture alliance / dpa /Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Mannschaft um Kapitänin Julia Arnold würde als Schlusslicht zwar von einem Abbruch profitieren können, plädiert aber dennoch für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes. «Am Ende sind wir Sportler, weil wir die sportliche Lösung wollen. Es muss eine Entscheidung geben, mit der alle leben können. Die Liga und die Vereine müssen jetzt zusammenhalten, sich solidarisch zeigen», sagte USV-Geschäftsführer Christoph Schliewe der «Thüringer Allgemeinen» (Montag).

Erfreut zeigte er sich über das 7,5 Millionen Euro schwere Rettungspaket der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für die Frauen-Bundesliga und die 3. Liga. Die 300 000 Euro für die Thüringerinnen würden einen beachtlichen Teil des Saisonetats ausmachen. «Das würde uns sehr helfen, ohne Frage», betonte Schliewe, der vom DFB auch ein Zeichen hinsichtlich der Fusion erwartet. Die Weichen sind laut Schliewe gestellt, der FC Carl Zeiss hat vorsorglich die Lizenzen für die 1. und 2. Liga der Frauen beantragt. «Bis jetzt gibt es noch nichts Offizielles», erklärte Schliewe.

Auch die Trainerfrage ist noch offen. Chefcoach Chris Heck und Co-Trainer Thilo Osterbrink werden den Verein verlassen. «Bis Anfang Mai wollen wir eine Entscheidung fällen», meinte Schliewe.

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