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Feuerwehr ist unzureichend auf brennende E-Autos vorbereitet

08.07.2020 - FDP-Innenexperte Dirk Bergner sieht Thüringens Feuerwehren unzureichend auf Einsätze mit brennenden Elektroautos vorbereitet. «E-Autos sollen die mobile Zukunft sein, aber über die steigende Gefahr durch Unfälle scheint sich Rot-Rot-Grün keine Gedanken zu machen», sagte Bergner am Mittwoch in Erfurt.

  • Ein Mitglied der Feuerwehr löscht einen Brand. Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mitglied der Feuerwehr löscht einen Brand. Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Es ist erschreckend, wie naiv und planlos die Landesregierung mit diesem Thema umgeht. Feuerwehren und andere Einsatzkräfte werden allein gelassen.» So gehörten spezielle Container, in denen verunglückte E-Autos wegen der Gefahr erneuter Brände nach Unfällen gelagert werden könnten, nicht zur Ausstattung der Feuerwehren, monierte der FDP-Politiker.

«Die Umlagerung von Fahrzeugen ist nicht Aufgabe der Feuerwehr», schreibt Innenminister Georg Maier (SPD) in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage Bergners zu diesem Thema. Eine Ausstattung der Feuerwehren damit werde daher «für nicht zielführend» angesehen. Hier seien vielmehr Abschlepp- und Bergungsunternehmen gefragt. In Lehrgängen werde auf Besonderheiten im Bezug auf alternative Antriebe eingegangen, betonte Maier. «Die Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (TLFKS) integriert dieses Thema bereits seit Längerem in die Führungsausbildung der Feuerwehren.»

Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes und Berechnungen der Landesenergieagentur ThEGA waren zu Jahresbeginn in Thüringen 3211 E-Autos zugelassen und damit 1065 mehr als im Januar 2019. Davon waren 1766 reine Elektrofahrzeuge und 1445 Plug-in-Hybride, die eine extern aufladbare Batterie und einen Verbrennungsmotor kombinieren.

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