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Frühling auf dem Arbeitsmarkt: Mehr Thüringer in Arbeit

30.04.2019 - Wenn es wärmer wird, stellen Baufirmen, Gärtnereien und Gaststätten neue Mitarbeiter ein. Das belebt den Thüringer Arbeitsmarkt, der sich weiter in solider Verfassung zeigt.

  • Das Logo der Agentur für Arbeit am Eingang zu einem Jobcenter. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der Agentur für Arbeit am Eingang zu einem Jobcenter. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt/Halle (dpa/th) - Der sonnige April hat zu einem weiteren Aufschwung am Thüringer Arbeitsmarkt beigetragen. Die Zahl der Arbeitslosen sank auf 59 250 Menschen. Das waren fast 2900 weniger als noch im März, wie die Landesarbeitsagentur am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum April 2018 verringerte sich die Zahl der Erwerbslosen sogar um rund 4800. Die Arbeitslosenquote betrug 5,2 Prozent und war damit erneut die niedrigste in Ostdeutschland. Im März hatte die Thüringer Quote noch bei 5,5 Prozent gelegen.

Der Chef der Landesarbeitsagentur, Kay Senius, führte die positive Entwicklung auf die stabile Konjunktur und die typische Frühjahrsbelebung zurück. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit stellen vor allem Bauunternehmen, Gärtnereien, Agrarbetriebe und Gaststätten Personal ein.

Thüringens Arbeitsmarkt ist stabiler als der in anderen ostdeutschen Ländern. Im Ost-Durchschnitt betrug die Arbeitslosenquote im April 6,4 Prozent. Zudem näherte sich Thüringen dem deutschen Durchschnittswert mit einer Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent weiter an.

Vor allem die Pendlerregionen entlang der Landesgrenzen zu Bayern, Hessen und Niedersachsen, aber auch die Regionen um die Städte Jena, Weimar und Erfurt glänzen mit einer geringen Zahl an Arbeitslosen. In der Region Hildburghausen lag die Quote im April bei 3,2 Prozent, im Eichsfeld bei 3,8 Prozent und im Weimarer Land bei 4,0 Prozent, geht aus den Daten der Landesarbeitsagentur hervor. Schwieriger war die Lage in Gera, dem Altenburger Land und dem Kyffhäuserkreis mit Werten zwischen 8,2 und 7,6 Prozent.

Positiv vermerkte Senius, dass auch Arbeitslose im Alter über 50 Jahre von der Frühjahrsbelebung profitierten. Ihre Zahl sei allein im Vergleich zu März um 1500 gesunken. Der zu Jahresbeginn vom Bund geschaffene soziale Arbeitsmarkt zeige erste Wirkungen. Senius sagte: «Da geht noch mehr. Es ist aber auch dank der Einstellungsbereitschaft der Unternehmen ein guter Start.»

Zurück ging auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die ein Jahr und mehr ohne Job sind. Ihre Zahl verringerte sich auf knapp 19 000 - 2900 weniger als vor einem Jahr. Allerdings sind damit immer noch fast ein Drittel der Arbeitslosen in Thüringen seit mehr als einem Jahr auf Arbeitssuche.

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