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Gastgewerbe kann mit weiterer Hilfe rechnen

20.04.2020 - Etliche Läden dürfen in Thüringen ab Freitag wieder öffnen, doch Kneipen und Restaurants bleiben vorerst zu. Die CDU-Fraktion schlägt eine Mehrwertsteuersenkung vor. Wirtschaftsminister Tiefensee setzt auf ein neues Hilfsprogramm.

  • Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat ein weiteres Corona-Hilfsprogramm für Dienstleistungsbetriebe angekündigt. «Wir haben 45 Millionen Euro für die Existenzsicherung von Dienstleistungsunternehmen eingeplant, die aufgrund der Corona-Pandemie von Schließungen betroffen sind», erklärte Tiefensee am Montag. Das Sonderprogramm richte sich vor allem an das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Zugleich forderte er einen Fahrplan, der regelt, wann die Betriebe wieder öffnen könnten. «Allein in Thüringen steht der Fortbestand von bis zu 50 Prozent der gastgewerblichen Unternehmen auf dem Spiel», erklärte Tiefensee. Das Thema müsse bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz besprochen werden, forderte er.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt würde auch eine Absenkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie begrüßen. «Alles, was unseren Mitgliedsunternehmen in dieser schwierigen Situation hilft, ist gut. Und diesen Vorschlag würden deshalb auch begrüßen», sagte die IHK-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Haase-Lerch der Deutschen Presse-Agentur. Der Thüringer CDU-Fraktionschef Mario Voigt forderte gemeinsam mit den CDU-Fraktionschefs aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent in der Gastronomie sowie eine Perspektive für diese Branche, wann die Betriebe wieder öffnen dürfen.

Haase-Lerch betonte, dass sie sich um viele Betriebe in Thüringen sorge - vor allem aus der Reisebranche, dem Gastgewerbe und der Freizeitwirtschaft. «Wir machen uns große Sorgen um jene Unternehmen, die jetzt noch nicht öffnen dürfen», sagte Haase-Lerch.

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