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Gedenken an Novemberpogrome: Warnung vor Gewalt gegen Juden

08.11.2018 - Erfurt (dpa/th) - Anlässlich des 80. Jahrestags der Novemberpogrome haben Vertreter der Thüringer Landespolitik sowie der Jüdischen Landesgemeinde vor den Gefahren gewarnt, denen jüdisches Leben im Freistaat heute wieder ausgesetzt ist. Dass Juden wieder beleidigt und angegriffen würden, gehöre erneut zum Alltag in Deutschland, erklärte der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde, Reinhard Schramm, am Donnerstag in Erfurt während einer Gedenkveranstaltung im Thüringer Landtag. «Die letzte Friedhofsschändung wurde gestern in Sondershausen festgestellt.» Die Forderung, dass sich Verbrechen wie die Shoa niemals wiederholen dürften, scheine inzwischen «unerreichbar», sagte Schramm. «Aber es bleibt ein jüdischer Traum.»

  • Bodo Ramelow, Thüringens Ministerpräsident der Partei «Die Linke», auf dem Landesparteitag der Partei. Foto: Johannes Stein/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bodo Ramelow, Thüringens Ministerpräsident der Partei «Die Linke», auf dem Landesparteitag der Partei. Foto: Johannes Stein/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Deutschland waren um den 9. November 1938 herum unter anderem Synagogen und jüdische Friedhöfe, Wohnungen und Geschäfte zerstört worden. Zudem gab es zahlreiche Übergriffe auf Juden, die für viele von ihnen tödlich endeten.

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