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Geldautomatensprengungen: Anklage gegen mutmaßliche Bande

20.04.2020 - Nach der Sprengung von Geldautomaten in Hessen und Thüringen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main Anklage gegen sieben Männer erhoben. Der Prozess ist vor dem Landgericht Gießen geplant. Wie die Anklagebehörde am Montag mitteilte, sollen die zwischen 22 und 36 Jahre alten Männer versucht haben, im vergangenen Jahr sechs Automaten in Hessen und einen im thüringischen Eisenach zu sprengen.

  • Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In zwei Fällen sei der Versuch gelungen, die Männer sollen dabei Bargeld in Höhe von 420 000 Euro erbeutet haben. Ihnen wird schwerer Bandendiebstahl in jeweils sieben Fällen, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie Sachbeschädigung vorgeworfen.

Drei Männer nahm die Polizei laut Generalstaatsanwaltschaft Anfang August 2019 in Eisenach fest, als sie mit Gasflaschen den Vorraum einer Bankfiliale betraten. Die vier weiteren mutmaßlichen Täter konnten demnach eine Woche später in einer Bank in Hofheim festgenommen werden. Sechs von ihnen sitzen der Generalstaatsanwaltschaft zufolge in Untersuchungshaft.

Für die Sprengungen sollen jeweils mindestens zwei der Männer versucht haben, ein hochexplosives Gasgemisch in die Geldeingabeschächte der Automaten einzuleiten und per Fernzündung zur Explosion zu bringen. In zwei der Fälle kam es zwar zur Explosion, die mutmaßlichen Täter konnten laut Generalstaatsanwaltschaft aber kein Geld stehlen. In drei Fällen kam es demnach nicht zur Explosion.

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