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Höcke verlangt von Kandidaten Abgrenzung zur NPD

13.10.2018 - Arnstadt (dpa) - Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke hat bei der Kür der Kandidaten für die Landtagswahl 2019 eine Abgrenzung von der rechtsextremen NPD verlangt. Er forderte am Samstag auf einem Parteitag in Arnstadt einen AfD-Funktionär aus Nordthüringen auf, auf eine Kandidatur für die Landesliste zu verzichten. Höcke begründete dies damit, dass der Mann einen NPD-Eintrag in den sozialen Medien geteilt habe. «Wir haben mit der NPD nichts zu tun», sagte Höcke. Ihm gehe es darum, die AfD vor Schaden zu bewahren.

  • AfD-Landeschef Björn Höcke hält beim Landesparteitag der AfD Thüringen eine Eröffnungsrede. Foto: Arifoto Ug/Michael Reichel © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    AfD-Landeschef Björn Höcke hält beim Landesparteitag der AfD Thüringen eine Eröffnungsrede. Foto: Arifoto Ug/Michael Reichel © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Bundesvorsitzende der AfD, Alexander Gauland, unterstützte die Position Höckes, die kurz für Unruhe im Saal sorgte. Wer «Nazi-Schweinkram» teile, habe in der AfD nichts zu suchen, sagte Gauland. Die Partei habe es nicht verdient, wegen der Fehler einzelner Mitglieder in Verruf zu kommen.

In Thüringen ist die AfD seit einigen Wochen ein Prüffall für den Verfassungsschutz. Das ist die Vorstufe einer möglichen Beobachtung. Die Prüfung auf mögliche verfassungsfeindliche Tendenzen in der AfD erfolgt laut Verfassungsschutz ohne nachrichtendienstliche Mittel und ergebnisoffen.

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