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Jena wandelt auf den Spuren des Bauhauses

25.04.2019 - Mit dem berühmten Bauhaus werden in erster Linie Weimar, Dessau und Berlin in Verbindung gebracht. Doch auch mit Jena gibt es Berührungspunkte. Darauf wird anlässlich des 100. Jubiläums der Gründung des Bauhauses aufmerksam gemacht.

  • Die berühmte Bauhaus-Teekanne von Wilhelm Wagenfeld aus feuerfestem Jenaer Glas im Firmenarchiv des Jenaer Glaswerkes. Foto: Jan-Peter Kasper © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die berühmte Bauhaus-Teekanne von Wilhelm Wagenfeld aus feuerfestem Jenaer Glas im Firmenarchiv des Jenaer Glaswerkes. Foto: Jan-Peter Kasper © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jena (dpa/th) - Mit zahlreichen Veranstaltungen wandelt die Stadt Jena in diesem Jahr auf den Spuren des Bauhauses. Von inszenierten Stadtführungen über ein Festival mit 360-Grad-Projektionen im Planetarium bis hin zu einer Ausstellung zum - in Jena entwickelten - Leuchtendesign nach Bauhaus-Ideen reicht dabei das Angebot, wie Jonas Zipf von Jenakultur am Donnerstag sagte. Zudem plant die Kunstsammlung Jena eine Ausstellung mit Werken von Bauhaus-Künstlern, die schon vor 95 Jahren hier zu sehen war. Die berühmte Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus feiert in diesem Jahr das 100. Jubiläum ihrer Gründung.

Wie Ulf Häder von den Städtischen Museen erklärte, bezieht sich die Ausstellung «Das Stärkste, was Morgen heute bietet!» auf eine Werkschau der Berliner Galerie «Der Sturm», die 1924 in Jena zu sehen war. Diese habe damals einen Querschnitt durch die klassische Moderne gezeigt. Auch wenn anlässlich des Bauhaus-Jubiläums viele Werke von anderen Museen nachgefragt seien, hoffe man, zahlreiche der damals gezeigten Arbeiten ab dem 31. August erneut ausstellen zu können.

In einer anderen Schau geht das Stadtmuseum auf die Geschichte des Leuchtendesigns ein, das von Jena aus zu Weltruhm gelangte. Unternehmen wie Schott oder Zeiss hätten bis in die 1940er Jahre mit ihren innovativen Lösungen den Weltmarkt im Bereich der Industrie- und Atelierbeleuchtung beherrscht, sagte Häder. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist ab dem 30. September zu sehen.

In zehn Rundgängen unter den Motto «Bauhaus Talking» können Interessenten ab dem 1. Mai auf einen speziellen Rundkurs gehen. Über Tablets erfahren sie Hintergründe zur Geschichte von Bauhaus-Gebäuden in der Stadt, die heute entweder nicht mehr betreten werden können oder sogar aus dem Stadtbild verschwunden sind. «Wir wollen uns so künstlerisch mit der Bauhaus-Architektur auseinandersetzen, indem wir die Gebäude ihre Geschichte selbst erzählen lassen», sagte der künstlerische Leiter, der Theaterregisseur Sebastian Linz.

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