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Jenoptik rechnet nach Umsatzrückgang mit Wachstum 2021

10.02.2021 - Aufträge aus der Halbleiterindustrie und eine Firmenübernahme haben dafür gesorgt, dass Jenoptik ohne große Blessuren durch das Corona-Jahr 2020 kam. Für dieses Jahr ist der Vorstand optimistisch.

  • Der Schriftzug «Jenoptik» auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes der Jenoptik AG. Foto: Bodo Schackow/zb/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug «Jenoptik» auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes der Jenoptik AG. Foto: Bodo Schackow/zb/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Weniger Bestellungen vor allem der Automobilindustrie haben im vergangenen Jahr den Umsatz des Jenoptik-Konzerns gedrückt. Die Erlöse eines der größten börsennotierten Unternehmen in Thüringen verringerten sich von 837 Millionen Euro auf 767 Millionen Euro. Das geht aus vorläufigen Geschäftszahlen für 2020 hervor, die der Vorstand am Mittwoch am Sitz in Jena vorlegte.

Zur Umsatz-Stabilisierung trugen vor allem Aufträge aus der Halbleiterindustrie sowie für Verkehrstechnik zur Temop- und Rotlichtüberwachung bei. Von den Erlösen entfielen 28 Millionen Euro auf das Hamburger Unternehmen Trioptics, das der Jenaer Konzern im vergangenen Juli übernommen hatte.

Für 2021 zeigte sich Vorstandschef Stefan Traeger optimistisch. Jenoptik sei auf dem «Weg für weiteres nachhaltiges und profitables Wachstum.» Dazu sollen eine stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft mit optischen Systemen und eine weitere Internationalisierung beitragen.

Trotz des schwierigen Umfelds sei bereits 2020 die Profitabilität verbessert worden, so Traeger. Er begründete seine Prognose auch mit dem Auftragseingang, der im vierten Quartal deutlich angezogen habe. Der Auftragsbestand erreiche mit voraussichtlich rund 460 Millionen Euro annähernd das gute Vorjahresniveau. Endgültige Zahlen will Jenoptik am 25. März vorlegen.

Traeger hatte im Spätherbst als Reaktion auf gesunkene Aufträge aus der Automobilindustrie Umstrukturierungen angekündigt, die Jobs kosten könnten. Jenoptik beschäftigt nach eigenen Angaben rund 4000 Mitarbeiter.

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